Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) dient der Entwicklung und strukturellen Anpassung der Regionalwirtschaften und soll dazu beitragen den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt durch Ausgleich der wichtigsten regionalen Ungleichgewichte zu stärken.

Mittel aus dem EFRE 2014-2020 werden vor allem in den fünf neuen Prioritätenachsen eingesetzt:

1)    Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation
2)    Verbesserung der Barrierefreiheit sowie der Nutzung und Qualität von IKT
3)    Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU
4)    Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO 2 - Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft
5)    Förderung der Anpassung an den Klimawandel sowie der Risikoprävention und des Risikomanagements

Zugunsten der Kultur werden im Wesentlichen Investitionen zur Erschließung des kulturellen Erbes sowie zum Aufbau von kultureller Infrastruktur gefördert.

 

Eckdaten

Wer kann beantragen?

Allgemein Rechtspersonen, die den Zielen dienliche Projekte durchführen: Kommunen, Unternehmen, Vereine etc. Die Operationellen Programme (OP) der Bundesländer legen für die einzelnen Fördermaßnahmen fest, welche Organisationen und Einrichtungen Förderungen beantragen können.

Was wird gefördert ?

Die Förderprogramme wurden in einem partnerschaftlichen Abstimmungsprozess zwischen der Region, dem Mitgliedstaat und der Europäischen Kommission gemeinsam entwickelt. Die Ergebnisse dieses Abstimmungsprozesses werden in Planungsdokumenten, so genannten "Operationellen Programmen", festgehalten. Hier werden die Schwerpunkte der Förderung und einzelne Fördermaßnahmen für die Kofinanzierung aus den Strukturfonds festgelegt. Die Fördermaßnahmen sind auf die jeweiligen Problemlagen der Regionen zugeschnitten. Das bedeutet, dass Kultur in manchen Operationellen Programmen kaum oder überhaupt keine Rolle spielt, in anderen aber als Faktor zur regionalen Entwicklung Eingang in die Fördermaßnahmen finden kann. In welchen Gebieten Deutschlands dies der Fall ist, entnehmen Sie den Operationellen Programmen der Bundesländer, die Sie auf deren unter Kontakt genannten Websites finden.

Bewilligungskriterien

Die Bewilligungskriterien sind je nach zu fördernder Maßnahme verschieden, sie werden in den Ausschreibungen der Landesbehörden spezifiziert.

Finanzielle Aspekte

Das Gesamtbudget für die Kohäsionspolitik aus den Strukturfonds (ESF und EFRE) sowie dem Kohäsionsfonds beläuft sich für den Zeitraum 2014 bis 2020 auf rund 325 Mrd. EUR.

Antrags- und Auswahlverfahren

Die entscheidende Grundlage für die Umsetzung der EFRE-Mittel Programme sind die Operationellen Programme (OP), die Sie auf den Websites der Landesbehörden (s.u.) finden. Die Vergabe der Mittel ist in Deutschland je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Für die EFRE-Förderungen sind i.d.R. die Wirtschaftsministerien der Länder zuständig. Sie werden in der Umsetzung je nach Thema von anderen Behörden und Ressorts unterstützt, häufig von eigens eingerichteten Sekretariaten oder Landesbanken. Einige in den Operationellen Programmen vorgesehene Maßnahmen werden von den Bundesländern auf der Ebene der Ministerien umgesetzt, für andere gibt es Ausschreibungen z.B. in Form von Wettbewerben. Wenn Sie sich für eine Antragstellung entscheiden, empfehlen wir dringend die Kontaktaufnahme mit der zuständigen Verwaltungsbehörde (s.u.).

Rechtsgrundlage

Verordnung (EU) Nr. 1301/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 347 vom 20. Dezember 2013, S. 289.

Die Verordnung (EU) Nr.1303/2013 enthält gemeinsame Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Europäischen Sozialfonds (ESF), den Kohäsionsfonds (KF), den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF). Für diese Fonds gilt ein gemeinsamer Rahmen, der als „Europäische Struktur- und Investitionsfonds“ (ESIF) bezeichnet wird.

 

Links & Kontakte

Allgemeine Informationen

Kontakt/Beratung Deutschland

Ansprechpartner EFRE in den Bundesländern:

Baden-Württemberg
Verwaltungsbehörde EFRE
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Referat 40
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart
E-Mail: poststelle@mlr.bwl.de
Internetseite


Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien,
Energie und Technologie
Prinzregentenstraße 28
80538 München
Ansprechpartner zu den einzelnen Prioritätenachsen finden Sie auf dieser Website, weitere Informationen hier.


Berlin
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
Helga Abendroth
Tel.: 030 / 9013 8161
E-Mail: helga.abendroth@senwtf.berlin.de
Internetseite


Brandenburg
Verwaltung Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg
Manuela Hermannek
Tel: 0331 / 866 1601
E-Mail: efreinfo@mwe.brandenburg.de
Internetseite


Bremen
Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen
Referat Z3 "Abteilungsübergreifende Aufgaben"
EFRE-Verwaltungsbehörde
Zweite Schlachtpforte 3
28195 Bremen
E-Mail: office@wuh.bremen.de
Ansprechpartner zu den einzelnen Prioritätenachsen finden Sie auf dieser Website, weitere Informationen finden Sie hier.


Hamburg
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Dr. Julia Friedland
Leiterin EFRE-Verwaltungsbehörde
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
Tel.: 040 / 42841 1315
E-Mail: julia.friedland@bwvi.hamburg.de
Internetseite


Hessen

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Referat Presse, Öffentlichkeitsarbeit
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 / 815 0
Internetseite


Mecklenburg-Vorpommern
Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
Referat 350
EFRE-Fondsverwaltung/-steuerung
Johannes-Stelling-Str. 14
19053 Schwerin
Eva-Maria Flick
Tel.: 0385 / 588 5350
E-Mail: e.flick@wm.mv-regierung.de
Internetseite


Niedersachsen

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Referat 35: Regionale Wirtschaftsstrukturpolitik, Investitionsförderung, Unternehmenssanierung und EFRE-Koordinierung
Friedrichswall 1
30159 Hannover
Eberhard Franz
Tel.: 0511 / 120 8400
Internetseite


Niedersächsische Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Lars Wiesehahn
Tel.: 0511 / 120 8467
E-Mail: lars.wiesehahn@stk.niedersachsen.de
Internetseite


Nordrhein-Westfalen
EFRE Sekretariat im
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,
Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen
Haroldstr. 4
40213 Düsseldorf
Leitung: Dr. Claudia Schulte
Tel.: 0211 / 837 22 87
E-Mail: office@efre.nrw.de
Dr. Bernhard Roth-Harting
Tel.: 0211 / 837 2711
E-Mail: bernhard.rothharting@mwebwv.nrw.de
Internetseite


Rheinland-Pfalz
Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
EFRE - Verwaltungsbehörde
Tel.: 06131 / 160
E-Mail: verwaltungsbehoerde@mwkel.rlp.de
Internetseite


Saarland
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Verwaltungsbehörde des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
Beate Sehn
Tel.: 0681 / 501 1659
E-Mail: efre-verwaltungsbehoerde@wirtschaft.saarland.de
Ansprechpartner zu den einzelnen Prioritätenachsen finden Sie hier, weitere Informationen hier.


Sachsen
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
EFRE/ESF
Wilhelm-Buck-Straße 2
01097 Dresden
Andrea Decker
Tel.: 0351 / 5 64 80 47
E-Mail: Andrea.Decker@smwa.sachsen.de
Internetseite


Sachsen-Anhalt
Interministerielle Geschäftsstelle zur Steuerung der EU-Strukturfonds im Land Sachsen-Anhalt
(EU-Verwaltungsbehörde)
Editharing 40
39108 Magdeburg
E-Mail: EU-Strukturfonds@ib-lsa.de
Internetseite


Schleswig-Holstein
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
Verkehr und Technologie
des Landes Schleswig-Holstein
Postfach 7128
24171 Kiel
Tel.: 0431 / 988 4526
E-Mail: ruediger.balduhn@wimi.landsh.de
Internetseite


Thüringen
Thüringer Ministerium für Wirtschaft,
Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
Verwaltungsbehörde EFRE
Max-Reger-Straße 4-8
99096 Erfurt
Tel: 0361 / 37 973 50
E-Mail-Kontakt über Kontaktformular
Internetseite

Kontakt/Beratung in Österreich

4 Förderstellen des Bundes und 12 Förderstellen der Länder beraten potentielle Fördernehmer, entscheiden über die Zusage und Ablehnung von Förderanträgen, betreuen Fördernehmer während der Projektphase und sind für die Prüfung des Projektes (First Level Control, FLC) verantwortlich.

Bundeskontaktstellen

Austria Wirtschaftsservice GmbH / ERP-Fonds
Walcherstraße 11A
A- 1020 Wien
Ansprechpartner: Georg Silber
Tel.: +43 1 50175-407
E-Mail: g.silber@awsg.at
Internetseite

Kommunalkredit Public Consulting
Türkenstraße 9
A-1092 Wien
Ansprechpartner: Heide Schwameis
Tel.: +43 1 31631 275
E-Mail: h.schwameis@kommunalkredit.at
Internetseite

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Sensengasse 1
A-1090 Wien
Tel.: +43 5 7755 1101
Ansprechpartner: Harald Polak
E-Mail: harald.polak@ffg.at
Internetseite

Österreichische Hotel- & Tourismusbank GmbH (EFRE-Koordination)
Parkring 12a
A-1010 Wien
Ansprechpartner: Martin Hofstetter
Tel.: +43 1 51530 24
E-Mail: hofstetter@oeht.at
Ansprechperson: Herwig Plöger
E-Mail: ploeger@oeht.at
Tel.: +43 1 51530 27
Internetseite


Landeskontaktstellen

Burgenland

Regionalmanagement Burgenland GmbH
Technologiezentrum
A-7000 Eisenstadt
Technologiezentrum, 7000 Eisenstadt
Ansprechpartner: Roman Sodoma
E-Mail: roman.sodoma[at]rmb.co.at
Tel.: +43 (5) 9010 2432
Internetseite / Internetseite

Wirtschaft Burgenland GmbH
Marktstraße 3
A-7000 Eisenstadt
Ansprechpartner: Sigrid Hajek
E-Mail: sigrid.hajek@wirtschaft-burgenland.at
Tel.: +43 5 9010 2156
Ansprechpartner: Franz Kain
E-Mail: franz.kain@wirtschaft-burgenland.at
Tel.: +43 5 9010 2151
Internetseite

Kärnten

Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds
Neue Herrengasse
A-3109 St. Pölten
Ansprechperson: Kerstin Koren
E-Mail: kerstin.koren@noel.gv.at
Tel: +43 2742 9005 16165
Ansprechpartner: Florian Riess
E-Mail: florian.riess@noel.gv.at
Tel: +43 2742 9005 16100
Internetseite

Oberösterreich

Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Abteilung Raumordnung
Bahnhofplatz 1
A-4021 Linz
Ansprechpartner: Eva-Maria Jurda
E-Mail: eva-maria.jurda@ooe.gv.at
Tel.: +43 732 7720 148 25
Internetseite / Internetseite

Steiermark

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abt. 17 Landes- und Regionalentwicklung
Referat für Landesplanung und Regionalentwicklung
Trauttmansdorffgasse 2
A- 8010 Graz
Ansprechpartner: Genia Gluhak
E-Mail: genia.gluhak@stmk.gv.at
Tel.: +43 316 877 3708
Inernetseite / Internetseite

Steirische Wirtschaftsförderungs GmbH
Nikolaiplatz 2
A-8020 Graz
Ansprechpartner: Gerlinde Siml
E-Mail: gerlinde.siml@sfg.at
Tel.: +43 316 7093 215
Internetseite

Tirol

Amt der Tiroler Landesregierung
Abt. Landesentwicklung und Zukunftsstrategie
Landhaus 2, Heiliggeiststr. 7-9
6020 Innsbruck
Ansprechpartner: Martin Traxl
E-Mail: martin.traxl@tirol.gv.at
Tel.: +43 512 508 3618
Internetseite

Tiroler Zukunftsstiftung
Standortagentur Tirol
Ing.-Etzel-Straße 17
A-6020 Innsbruck
Ansprechpartner: Rudolf Stoffner
E-Mail: rudolf.stoffner@standort-tirol.at
Tel.: +43 512 576 262 241
Internetseite

Wien

Amt der Wiener Landesregierung
Magistratsabteilung 27 (MA27) - Europäische Angelegenheiten
Schlesingerplatz 2
A-1080 Wien
Ansprechpartner: Heinrich Weber
E-Mail: heinrich.weber@wien.gv.at
Tel.: +43 (1) 4000-27050
Internetseite

Projektbeispiele

Projekte (2007-2013)

Kultur- und Kreativwirtschaft in urbanen Räumen

Die Universität Hildesheim hat mit Mitteln aus dem EFRE-Programm des Landes Niedersachsen die Studie "Die Rolle soziokultureller Zentren zur Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft in urbanen Räumen (SoKuK)" erstellt. In dem Abschlussbericht zu dieser Machbarkeitsstudie, die den Zusammenhang von Aktivitäten soziokultureller Akteure und Kleinstunternehmer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft am Beispiel Hannover untersucht, werden die wesentlichen Ergebnisse vorgestellt.
 
Laufzeit: 2012-2013
Fördersumme: 30.053 Euro
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Second Chance

Im Rahmen des Mitteleuropaprojektes SECOND CHANCE verwandelten die fünf europäischen Städte Nürnberg, Leipzig, Venedig, Krakau und Ljubljana unter dem Motto "From Industrial Use to Creative Impulse" ehemalige Industriebrachen in kulturelle Zentren. Diese haben die Attraktivität der Stadtteile erhöht und die Stadtentwicklung in diesem Raum vorangetrieben. In der ehemaligen AEG Fabrik in Nürnberg wurde u.a. die Werkstatt 141 als Multifunktionssaal eingerichtet, in dem Konzerte, Ausstellungen und theaterpädagogische Werkstätten stattfinden.
Die Standorte des Projekts waren neben Auf AEG in Nürnberg, die HALLE 14 in Leipzig, das Arsenale in Venedig, der Distrikt St. Lawrence in Krakau und die Rog Fabrik in Ljubljana.

Laufzeit: 2010-2013
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Villa artis

Die Bildungs- und Kulturakademie St. Georg des Caritas-Verbandes Freiburg konnte mit Mitteln aus dem EFRE-Programm des Landes Baden-Württemberg, die der Stadt Heitersheim bewilligt wurden, einen römischen Kornspeicher restaurieren und zum Kunsttherapiezentrum ausbauen lassen. Nach 13 Monaten Bauzeit wurde die Villa artis im Juli 2011 auf dem Gelände des Heitersheimer Römermuseums Villa urbana eingeweiht. Das Gebäude beherbergt das Franz-Köberle-Kunst- und
Kulturzentrum mit kunsttherapeutischen Angeboten für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus bereichert das von Menschen mit und ohne Behinderung geführte Café artis im Erdgeschoss als integratives Projekt die regionale Gastronomie.

Laufzeit: 2010-2011
Fördersumme: 1,5 Mio. Euro
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KulturWirtschaft

Im Rahmen des Projekts "Dialog: KulturWirtschaft", das mit der Maßnahme "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" gefördert wurde, entstand am Nordkolleg Rendsburg ein Kontaktbüro und ein Kompetenzzentrum KulturWirtschaft. Umgesetzt wurde dies gemeinsam mit der Vereinigung Unternehmensverbände Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. (UVNord) und dem Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. (LKV). Das Kontaktbüro und Kompetenzzentrum boten Möglichkeiten für Qualifizierung, Beratung und Vernetzung kultur- und kreativwirtschaftlicher Akteure sowie traditioneller Wirtschaftsunternehmen. Mit dieser Maßnahme reagierte das Projektkonsortium insbesondere darauf, dass durch die rückläufige Kulturförderung professionelles Management und die Erschließung neuer Kooperationen gefordert sind. Mit dem Kontaktbüro und Kompetenzzentrum sollten die Voraussetzungen für eine bessere Wahrnehmung und Inanspruchnahme künstlerischer, kultureller und kulturwirtschaftlicher Angebote und Produkte in Norddeutschland geschaffen werden.
Das Projekt richtete sich an einzelne kreative UnternehmerInnen und kultur- und kreativwirtschaftliche Betriebe sowie Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Es sollte eine Schnittstelle zwischen der norddeutschen Wirtschaft, dem Kultursektor und den kulturell bzw. künstlerisch, kulturwirtschaftlich und kulturtouristisch ausbildenden Universitäten und Fachhochschulen geschaffen werden. Mit entsprechenden Qualifizierungen sollten durch das Kontaktbüro und Kompetenzzentrum die Voraussetzungen für kulturwirtschaftliche Existenzgründungen und einen erfolgreichen "Career Service" für Absolventen der norddeutschen Hochschulen gebildet werden.

Laufzeit: 2009-2012
Fördersumme: 396.528 Euro
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