Antragsberechtigt sind Akteure und Einrichtungen oder Organisationen, die Lernangebote in der Erwachsenenbildung bereitstellen:
Organisationen aus folgenden Ländern sind antragsberechtigt::
Die Schweiz wird ab 2011 am Programm Lebenslanges Lernen teilnehmen. Kroatien und Mazedonien sind an ausgewählten Aktionen des Programms teilnehmen. Auf welche Aktionen dies zutrifft wird im Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen spezifiziert.
Nach Abschluss von Assoziierungsabkommen sollen folgende Länder zukünftig teilnehmen: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Moldawien, Montenegro, Serbien.
Im Rahmen von GRUNDTVIG werden folgende Maßnahmen gefördert:
Die Kriterien werden im
Programmleitfaden
detailliert aufgeführt.
An Lernpartnerschaften und Multilateralen Projekten müssen mindestens drei Partnereinrichtungen aus drei verschiedenen Ländern beteiligt sein. Multilaterale Netzwerke müssen sich aus mindestens zehn Einrichtungen aus zehn verschiedenen Ländern zusammensetzen.
Bevorzugt werden Projekte mit deutlich mehr Beteiligten als der geforderten Mindestzahl.
Für die Laufzeit des Aktionsprogramms LEBENSLANGES LERNEN (2007 bis 2013) stehen aus dem Haushalt der EU insgesamt Mittel in Höhe von 7 Mrd. Euro zur Verfügung, wovon 358 Mio. Euro auf GRUNDTVIG entfallen.
Mindestens 55% der für das Programm GRUNDTVIG vorgesehenen Haushaltsmittel sind für die Förderung von Mobilität und Partnerschaften bestimmt.
Die für einen Antrag benötigten Dokumente unterscheiden sich. Die Aufrufe zu den einzelnen Aktionen enthalten die Angaben zu den benötigten Antragsunterlagen.
Das Antragsverfahren verläuft bei GRUNDTVIG entweder zentral über die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) oder dezentral über die Nationalen Agenturen.
Das Antragsverfahren für Multilaterale Projekte, Multilaterale Netzwerke und Flankierende Maßnahmen läuft zentral über die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA). Die
EACEA
veröffentlicht auch die Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen in diesen Aktionen.
Das Antragsverfahren für Vorbereitende Maßnahmen, Mobilitätsstipendien und Lernpartnerschaften läuft dezentral über die Nationalen Agenturen. Diese
(
NA beim BIBB in Deutschland
und die
Nationalagentur Österreich)
veröffentlichen auch die entsprechenden Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen.
Wenn Sie sich für eine Antragstellung entscheiden, empfehlen wir dringend die Kontaktaufnahme mit der zuständigen
Nationalen Agentur.
Wichtige
Hinweise für Antragsteller finden Sie auf dieser Website.
Die Generaldirektion Bildung und Kultur (
GD EAC)
bei der Kommission ist zuständig für die Programmplanung im Bereich Lebenslanges Lernen. Für die Umsetzung (Antragsverfahren, Projektauswahl etc.) die
EACEA
Einführung
der Generaldirektion Bildung und Kultur zur gemeinschaftlichen Bildungspolitik.
Die Nationalen Agenturen in
Deutschland
und
Österreich
informieren auf ihren Websites über das Programm Grundtvig.
Gemeinsame Internetseite der
Nationalen Agenturen
in Deutschland zum Programm Lebenslanges Lernen.
Der
DAAD
bietet diverse externe Publikationen, u.a. den DAADeuroletter.
Die
Mobilitäts- und Forschungsförderungsdatenbank
des OeAD (Österreichischer Austauschdienst) umfasst Förderungen für Studierende und ForscherInnen auf nationaler und internationaler Ebene.
Internetseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Deutschland zur
EU-Bildungspolitik
mit einem Überblick über Themen, Instrumente, Initiativen und Entscheidungen zur Bildungspolitik in Europa.
Rechtsgrundlage: Beschluss Nr. 1720/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15.11.2006 über ein Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union vom 24.11.2006.
Suche von Rechtstexten im Amtsblatt der EU.
DEUTSCHLAND |
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Bildung für Europa |
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ÖSTERREICH |
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OeAD (Österreichischer Austauschdienst)- GmbH |
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Erasmus-Referate der regionalen OeAD-Geschäftsstellen in Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Leoben, Salzburg, Linz
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Für Mobilitätsmaßnahmen: |
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EUROPA |
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EACEA |
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Datenbank mit weiteren Projektbeispielen.
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie das familiäre Umfeld bei Angeboten kultureller Bildung einbezogen werden kann. Schließlich entscheidet der soziale Hintergrund maßgeblich über eine nachhaltige kulturelle Partizipation. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, wie Familien, insbesondere aus unterprivilegierten Umfeldern durch kulturelle Bildungsangebote erreicht werden können. Büchereien, Museen, Theater etc. können potentielle Anbieter solcher Lernprogramme sein. Das Projekt untersucht auch welcher besonderen Qualitäten diese Angebote bedürfen: etwa wenn es um die Gestaltung der Lernumgebung geht, der Kommunikation mit der Zielgruppe, der Kooperation mit Partnern aus dem Bildungs- und Sozialbereich oder innovative didaktische Ansätze, die die Partizipation unterschiedlicher Generationen ermöglichen. Die Ergebnisse werden in einem Good Practice Katalog veröffentlicht, ergänzt durch eine Liste mit Empfehlungen an Politik und Praxis.
Projektträger ist EDUCULT (Österreich), zu den Mitorganisatoren zählen die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (Deutschland), Studentski Kulturni Center (Slowenien) und Interarts (Spa-nien).
Laufzeit: 2011-2013
Fördersumme: 17.000 Euro
Ziel des Projekts ECHOE (Education for Heritage, Outdoor Education) ist Erlebnispädagogik mit der Bildung über kulturelles Erbe zu verknüpfen. Schwerpunkte sind dabei insbesondere historische und archäologische Stätten sowie Ökologie, Schutz des Naturerbes, Sport, Freizeit und Aktivitäten im Freien. Im Rahmen von ECHOE sollen die Schwierigkeiten herausgearbeitet werden, die lokalen Akteuren bei der Kombination dieser beiden Ansätze begegnen können. In einer Reihe von Workshops werden praktische Herangehensweisen zur Gestaltung und Umsetzung solcher kombinierter Bildungsprogramme erprobt. Die Ergebnisse dieser Workshops werden in einem "Ressource Book" für Erlebnispädagogen, Kulturakteure, Behörden, Verbände und Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Bildung, Kultur und Tourismus und Privatunternehmen zusammengefasst. Das "Ressource Book" wird in englischer Sprache, sowie in allen Sprachen der Projektpartner veröffentlicht.
Mit ECHOE soll bei lokalen Entscheidungsträgern und Akteuren für die Verbindung von Erlebnispädagogik und Bildung über das Kulturerbe geworben werden und das Wissen und die Fähigkeiten von Lehrkräften in der Erwachsenenbildung in diesem Ansatz gestärkt werden. Koordinierende Einrichtung des Projekts ist das Center of Professional Training in Culture (RO). Zu den Partnern zählen sechs Bildungseinrichtungen aus fünf europäischen Ländern. Österreichischer Partner ist D.Kommer Interkulturelle Personalentwicklung.
Laufzeit: 2010-2012
Fördersumme: 261.500 Euro
Das Projekt wurde von Partnern aus 8 Ländern unter der Leitung des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (Wien) durchgeführt. Im Zuge von fünf "Modellkonferenzen zum Interkulturellen Dialog" in Wien (AT), Rom (IT), Stockholm (SE), Sofia (BG) und Kortrijk (B) erarbeiteten 456 TeilnehmerInnen aus 35 Ländern eine Reihe von Werkzeugen und Verfahren, die unter Einsatz der Qualitäten von Kunst und Kultur zum interkulturellen Lernen und Dialog, zur Überwindung von Fremdenfeindlichkeit und zur Förderung von Diversität beitragen. Sie beteiligten sich am so genannten "Teppich der Symbole und Erinnerungen", der 206 persönliche Objekte und dazu gehörige Geschichten aus 32 Ländern umfasst. Abschließend wurden eine Serie von Postkarten, Plakate und eine Broschüre "weReurope - How to design Intercultural Conferences to promote dialogue and participation" produziert. Die erarbeiteten Unterlagen stehen auf der Website zum Download zur Verfügung.
Laufzeit: 2008-2010
Fördersumme: 299.999 Euro
Die Grundtvig-Lernpartnerschaft "Our Continent - Our Culture" befasst sich mit der verschiedenen Art und Weise, in der die Europäer zu einer gemeinsamen europäischen Kultur beitragen und beigetragen haben. Der Fokus der Betrachtungen liegt dabei insbesondere auf den Kulturen der am Projekt beteiligten Länder. Zu den Aspekten des Programms zählen das Erlernen von Sprachen, Identität und aktive Bürgerschaft sowie europäische Kohäsion, intergenerative Vernetzung und Informations- und Kommunikationstechnologien. Mit der Lernpartnerschaft sollen die spezifischen und die operationellen Ziele des Grundtvig-Programms miteinander verknüpft werden. So soll auf die Herausforderungen für Bildungsarbeit eingegangen werden, die durch eine alternde Gesellschaft entstehen und zum anderen die Qualität und der Zugang zu individueller Mobilität in der Erwachsenenbildung verbessert, der Transfer innovativer Praktiken erleichtert und Senioren beim Zugang zu Bildung unterstützt werden.
Die Lernpartnerschaft hat sich zum Ziel gesetzt, darzulegen wie sich Kultur und Identität aus gesammelten Teilen zusammensetzen. Dazu zählen u.a. Religion, ethnischer Hintergrund und Sprache. Ein zentraler Aspekt von "Our Continent - Our Culture" ist die Untersuchung, wie Wahrnehmungen und Verhaltensweisen gegenüber "anderen" gebildet werden und wie diese durch Lernen, Selbstreflektion und andere Faktoren beeinflusst werden können. Deutscher Partner in der Lernpartnerschaft ist die Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule in Hannover. Darüber hinaus sind Einrichtungen der Erwachsenenbildung aus Nordirland, Italien, Spanien, Finnland und Portugal beteiligt.
Laufzeit: 2009-2011
Fördersumme: 22.000 Euro
© Ruth Karner
Ziel der Partnerschaft zwischen den Instituten interkultur.pro (D), EDUCULT (AT), Kosmopolis (NL) und dem Krakowskie Centrum (PL) ist es, datenbasierte Informationen, Strategien und Methoden in der interkulturellen Erwachsenenbildung im Kontext der Europäischen Kulturhauptstädte zu finden. Die beteiligten Organisationen zeichnen sich durch besondere Expertise in Lernprozessen mit einem Schwerpunkt auf Kultur und Kunst aus und sind eng mit Kulturorganisationen in den ehemaligen Kulturhauptstädten Ruhr 2010, Linz 2009, Rotterdam 2001 und Krakau 2000 verknüpft.
Beim ersten Stopp in Essen im Oktober 2009 wurden die Teilnehmenden in die interkulturellen Strategien von Ruhr.2010 und den kulturpolitischen Kontext der interkulturellen Kulturarbeit in Nordrhein-Westfalen eingeführt. Beim Treffen der Partner in Linz im Juni 2010 beeindruckten einige Monate nach dem Kulturhauptstadtjahr Projekte wie "Kulturlotsinnen" (zwölf Frauen mit Migrationshintergrund zeigen ihre Perspektive der Stadt) oder "I like to move it, move it" (Kooperation zwischen Schulen und KünstlerInnen), die den Aspekt der interkulturellen Öffnung in den Vordergrund stellen. Die nächste Etappe der Forschungsreise war Krakau im Dezember 2010.
Laufzeit: Oktober 2009 - Oktober 2011
Ältere Projektbeispiele aus dem Programm Grundtvig
zuletzt geändert: 17.01.2012